Vögel im Winter füttern – oder besser nicht?

Das Füttern von Wildvögeln ist umstritten: hilft man den geflügelten Mitgeschöpfen damit wirklich – oder ist das ganze Augenwischerei, helfen eigentlich doch nur Vogelschutzprojekte und die Bewahrung der natürlichen Lebensumgebung?
Der NABU betont, dass die Winterfüttterung meistens vor allem den Vogelarten zugute kommt, die ohnehin kaum gefährdet sind, wie zum Beispiel Blaumeise, Rotkehlchen oder Amsel, und dass sie daher keinen Ersatz für andere, wichtige Naturschutzmassnahmen darstellt, wie beispielweise die Bewahrung dichter Hecken, alter Bäume und Sträucher. Dennoch kann die Winterfütterung, richtig durchgeführt, auch der Natur nutzen –  und vor allem pädagogisch wirken: beispielsweise haben Kinder so die Möglichkeit, Vogelarten kennenzulernen! Möchte man  im Winter eine Futterstelle einrichten, so ist es wichtig, diese “katzensicher”, also freistehend und in mindestens zwei Metern Höhe anzubringen, außerdem ist auf Sauberkeit zu achten, damit sich die Vögel nicht mit Viren infizieren bzw. von Milben oder Bakterien befallen werden. Eine gute Lösung sind Futterspender bzw. Futtersilos zum Aufhängen! Und ein weiterer, guter Beitrag zum Vogelschutz ist natürlich Permakultur, denn in einem richtig gut angelegten Permakulturgarten finden Vögel Unterschlupf und auch im Winter genug zu fressen, zum Beispiel Pflanzensamen, Früchte und Insekten.

Mehr Infos unter: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/vogelfuetterung/00840.html

2 Kommentare

    1. Vielen Dank für den guten Hinweis! Dem können wir uns nur anschließen – und empfehlen, die Initiative des NABU zu unterstützen!

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