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Allgemein Garten und Pflanzen

Ein Garten für alle – in Deutschland

Pflücken erlaubt! Die „essbare Stadt Andernach“ macht’s vor: statt langweiliger Thujahecken, Veillchen-Rabatten und Heidekraut im Beton-Kübel gibt’s hier eine blühende und nahrhafte Stadt-Vegetation, die das Gemeinwesen stärkt, den Erholungsfaktor steigert und den Bezug zur Natur re-aktiviert! Tomaten und Johanisbeeren für alle – fabelhaft!

Auch schon mal eine halbe Stunde auf dem trostlosen Bahnhofs-Vorplatz von Bienenbüttel gestanden? Oder gar vor der dortigen „Jagdschule Lüneburger Heide“? Vor lauter Natur-Entfremdung, „Ordnung“ und „Sauberkeit“ kann es passieren, dass man in Bienenbüttel und vielen anderen Orten Deutschlands verzweifelt anfängt, die Pflastersteine zu zählen.  Denn Pflanzenvielfalt und eine ökologische Gestaltung des öffentlichen Raumes sind in vielen Gemeinden und Städten anscheinend noch immer ziemlich unbekannt! Es dominiert der Wunsch nach pflegeleichten, betonversiegelten Flächen, die Angst vor Unkraut und „Belästigung“ durch Insekten – oder gar brütende Vögel, wie zum Beispiel Schwalben. Nur allzu oft bedrückt das keinstädtische Ambiente durch Tristesse und den  fleissigen Kampf gegen alles,  was wild wächst oder das Auge erfreuen könnte, ist das einzige, was grün ist, das Ampel-Männchen am Fußgänger-Überweg …

Da wäre die Reise nach Andernach doch einmal echte Labsal für Seele und Geist! Denn vorbildlich – und zur Nachahmung sehr zu empfehlen ist dort die grüne, blühende und vielfältige Stadt-Vegetation! Eine städtische Gemeinde entdeckt die Vielfalt der Natur. Tschüß, Monotonie, hallo Mutter Erde! Wir finden: Zur Nachahmung sehr zu empfehlen, lieber Grünflächenausschuss!

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