Allgemein Garten und Pflanzen

Frühling – Höchste Zeit für etwas andere Friedhofs-Pflanzen

Frühlingszeit ist Pflanz-Zeit;  im Gartencenter stehen schon die Alpenveillchen für 60 Cent im Sonderangebot. Und auf dem Friedhof muss auch endlich mal was gemacht werden!  Hier unser Permakultur-Tipp zur Saison: statt langweiliger 0815/Hybrid-Topfpflanzen bietet sich in vielen Fällen die Anpflanzung ökologisch wervollerer Pflanzen an! Auch – und eigentlich ganz besonders, wenn es um Friedhofs-Pflanzen  geht!

Denn wer sagt eigentlich, dass dort nur Thuja, Kirschloorbeer und Buchsbaum wachsen dürfen? Wenn es die lokale, deutsche Friedhofssatzung nicht strengstens verbietet, gedeihen  dort, zwischen den Gräbern unserer Lieben, doch auch Johannisbeeren, Stachel-  und Aroniabeeren! Sie verwandeln den Friedhof in einen schönen, ruhevollen Ort der Besinnung, der auch Vögeln gut gefällt, und erinnern uns mit ihren Blüten und Früchten an den Kreislauf des Lebens.  Ich finde: höchste  Zeit, den vor einigen Jahren gepflanzten Kirschlorbeer am Grab der  lieben Großmutter zu  entfernen und dafür eine Aronia- oder Johannisbeere zu pflanzen!  Toller Nebeneffekt: die Ernte der Früchte macht Lust auf den nächsten Friedhofsbesuch.  Geeignet sind dafür natürlich, je nach Bodenbeschaffung,  Licht und Größe der Fläche auch viele andere Pflanzen! Wie wär’s zum  Beispiel mit Salbei, Thymian, Majoran, Steingartengewächsen, Heckenrosen, Haselnuss oder Kornelkirsche?  Ich persönlich möchte so etwas jedenfalls gern auf meinem Grab haben, wenn ich den Weg  in die ewigen  Jagdtgründe angetreten habe. Viel lieber als die Standard-Alpenveillchen vom Discounter, Herr Friedhofsdirektor.  ;-)

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