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Gen-Soja und Glyphosat in Argentinien

In Brüssel ist heute, am 19. Mai erneut keine Entscheidung über die Wiederzulassung des Agrar-Giftes Glyphosat gefallen,- Deutschland hat sich enthalten. Dies ist schon ein erster Erfolg der großen Protest-Aktion gegen dieses gefährliche Agrar-Gift, dem wir alle ausgesetzt sind! Mehr zur aktuellen Lage gibt’s hier,  auf der Seite des Bundes für Umwelt und Naturschutz : https://www.bund.net/index.php?id=23555.

Wie wichtig der Protest gegen Glyphosat ist , zeigt auch ein Bericht von „Deutschlandradio Kultur“ über den Sojabohnen-Anbau in Argentinien. Dort werden, im Bezirk Rosario, auf einer riesigen Fläche, die in etwa „halb so groß wie Deutschland“ ist, genmanipulierte Sojabohnen angebaut und regelmäßig mit Agrargiften wie Glyphosat gespritzt. Mit verheerenden Folgen für die Umwelt und die Menschen, die dort leben.

In dem Artikel wird ein Professor der Universität Rosario mit folgenden Worten zitiert: „Wir registrieren in den letzten Jahren eine Zunahme von Lymphdrüsenkrebs, Leukämie und genetischen Missbildungen, das heißt Anenzephalie, Myelomeningozele, Wasserkopf, Hasenscharten, Sirenomelie, also wenn Kinder nicht mit Beinen und Füßen, sondern einer Art Kaulquappenschwanz auf die Welt kommen. Dies sind Dinge, die wir bisher nur aus pathologischen Lehrbüchern kannten, weil so etwas hier in der Region nicht vorkam. Und jetzt sehen wir es.“

Jeder der sich zum Thema Glyphosat informiert, sollte auch über die Zustände in Argentinien Bescheid wissen!  Zum vollständigen Artikel geht es hier Die Sojabohnen aus Argentinien werden übrigens weltweit exportiert, unter anderem als Tierfutter.  Setzt Euch bitte auch weiterhin dafür ein, dass Glyphosat endlich verboten wird, bei uns – und weltweit! Informiert am besten auch Freunde und Bekannte, beteiligt Euch an den Protest-Aktionen, schreibt Nachrichten mit der Bitte um ein klares „Nein!“ zu Glyphosat  an Landwirtschaftsminister Christian Schmidt und andere Politiker und Entscheider – jede Stimme zählt!

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