Permakultur Matomo zaehler

PKT Garten
Allgemein Permakulturgarten

Kleiner Permakultur-Spätsommergarteneinblick

Die Weinrebe erobert den Norden

Weinranke

Das veränderte Klima sorgt dafür, dass Weintrauben in immer nördlicheren Gefilden wachsen und gedeihen. Und wer in seinem Garten Weinreben pflanzt, braucht natürlich weder industriell erzeugte Düngemittel noch umweltschädliche Pestizide!

Ein sonniges Plätzchen findet sich in fast jedem Garten. Der Boden sollte nährstoffreich sein und vor dem Einpflanzen der Rebe mit etwas Kalk angereichert werden, dazu eignet sich z.B. Bio-Hornspäne als „Langzeitdünger“. Im Winter, bei starkem Frost ist es gut, Weinreben mit einer Mulch bzw. Strohschicht vor Wind und Wetter zu schützen. Auch in den anderen Monaten ist eine Mulchschicht gut, zum Beispiel aus kleingehäckselten Beinwell-Blättern, denn die Mulchschicht schafft ein gutes „Mikroklima“, verrottet mit der Zeit und versorgt die Pflanze mit Nährstoffen und Mineralien.


Die Malve – eine echte Gartenkönigin

Malven

Malven im Spätsommer: Viele Gärtnerinnen schneiden die Malve im Herbst kurz über dem Boden ab, sie treibt dann im nächsten Jahr wieder aus.

Wir empfehlen: Lass am besten immer einige Malven im Garten über Herbst und Winter stehen und schneide sie nicht bzw. erst im Frühjahr ab, denn viele Vögel freuen sich in der kalten Jahreszeit darüber!  Auch Spinnen und andere nützliche Insekten lieben die Stängel der Malven und nutzen z. B. auch ihre welken Blätter als Überwinterungsquartier bzw. Teil ihres Lebensraumes.

Malven

Wenn die schöne Pflanze verblüht ist, bildet sie viele Samenkapseln aus. Diese kannst Du sammeln und an anderer Stelle aussähen, am besten gleich anschließend, noch im Herbst. Im nächsten Frühjahr entstehen so, mit etwas Glück weitere Malven. Auf diese Weise leistest Du mit der Zeit ohne größere  Kosten und mit wenig Aufwand einen Beitrag dazu, das Nektar-Angebot für Bienen, Hummeln und Co. zu verbessern!


Die Birne – süß und etwas wählerisch

Birnen im Permakulturgarten

Birnen schmecken köstlich, sind gesund und eine Bereicherung für jeden Permakulturgarten. Sie lieben nähstoffreiche, etwas kalkhaltige Böden und benötigen Wärme und Sonnenschein zum Ausbilden der Früchte.

Leider werden die Bäume gelegentlich von „Birnengitterost“ befallen, das ist eine Pilzinfektion, die von verschiedenen Wacholderarten übertragen wird. Dagegen kannst Du zum Beispiel Schachtelhalm-Extrakt bzw. einen Absud aus Ackerschachtelhalm herstellen und auf die Pflanze sprühen, am besten im Frühjahr, wenn sich die Blätter des Baumes entwickelt haben, und dann im Abstand von einigen Wochen nochmals, je nach Befall.

Pestizide und andere Spritzmittel aus dem Baumarkt haben in keinem Naturgarten etwas verloren, denn sie richten meist mehr Schaden an, als sie nützen. Verzichte lieber darauf und stärke Deinen Birnenbaum stattdessen mit Brennesseltee und etwas Kompost -Erde im Frühjahr. Achte am besten schon beim Anpflanzen Deines Birnbaumes auf einen guten, sonnigen und etwas windgeschützten Standort mit ausreichend viel Platz für die Entwicklung des Baumes.

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