Permakultur Matomo zaehler

Permakultur Gartengeräte
Allgemein Permakulturgarten

Permakultur: Welche Gartengeräte sind wichtig?

Im Permakulturgarten gräbt mensch möglichst nicht um, damit die Mikroorganismen im Boden nicht gestört werden.

Am besten schichtet die Gärtnerin viel pflanzliches Material übereinander, „mulcht“ den Boden und sorgt dafür, dass die  Erde nie unbedeckt der Sonne, Kälte oder dem Regen ausgesetzt ist. Trotzdem: spätestens, wenn ein Baum oder eine Hecke gepflanzt werden soll, wird ein Spaten oder eine Grabegabel benötigt! Daher gehören diese Gartengeräte zur absoluten Grundausstattung jedes Permakultur-Gärtners!

Und was wird für die Permakulturgarten-Grundausstattung sonst  noch benötigt ?

Hier einige elementare Gartengeräte und Gartenwerkzeuge, die in keinem Garten  fehlen sollten:

  • eine solide Schubkarre
  • Garten-Hacke (groß und klein)
  • Rechen
  • Harke
  • Gartenschuhe
  • Gießkanne
  • Gartenschere
  • Astschere
  • Baumsäge
  • Axt
  • Zugmesser (zum Entrinden von Baumstämmen)
  • Handsichel
  • Sense (zum Mähen vom hohem Gras)
  • Kleine Grabeschaufel
  • Spaten ( aus Edelstahl und Holz)
  • Grabegabel / Spatengabel (falls doch einmal Umgegraben werden muss, dann lieber damit, als mit dem Spaten, denn die Grabegabel ist schonender und schichtet nicht die gesamte Erde auf einmal um!)

Gartengeräte: Auf Qualität achten und Plastik vermeiden!

Am besten entscheidet mensch sich bei all diesen Gartengeräten für hochwertige, solide Produkte, ohne viel Kunststoff oder Plastik-Anteile! Und wenn es geht: für Gartengeräte, deren Herstelller ihre Mitarbeiter fair bezahlen. Weitaus schöner als Gießkannen, Regentonnen oder Gartenschuhe aus Kunsstoff sind Ausführungen aus natürlichem Material, wie zum Beispiel Holz oder Metall.


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Eine Metall-Gießkanne ist nicht nur praktisch, sondern sieht im Garten auch noch schön aus! Und als Gartenschuhe im Sommer eignen sich die klassischen, holländischen Holzpantinen, an die mensch sich nach einer gewissen „Einlaufzeit“ meist gut gewöhnt hat.

Motorsäge – soviel  Wissen muss sein

Auch eine Motorsäge und ein Häcksler können, richtig eingesetzt, sehr hilfreich im Permakultur-Garten sein! Vor allem die Motorsäge erfordert zunächst allerdings nicht nur eine grundliche Unterweisung bzw. die Teilnahme an einem Lehrgang, sondern weitere, individuelle Vorbereitung, und die sorgfältige Lektüre von Fachliteratur. Dazu gehört zum Beispiel Peter Wohllebens Buch über das geheime Leben der Bäume. ;-) Oder, noch besser, die begleitende Teilnahme an einem Achtsamkeits-  oder Permakultur-Designkurs. Das ist ist für das Führen einer Motorsäge nach deutschen Standards zwar (noch) nicht vorgeschrieben, aber doch sehr empfehlenswert. Denn so lassen sich unüberlegte Kraft-Aktionen,  Baumfrevel und andere Kurzschlusshandlungen zulasten unserer Umwelt vermeiden. Auch Bäume haben ein Lebensrecht, vergiß‘ das nie! Wenn Du unbedingt einen Baum fällen musst, dann pflanze dafür mindestens zwei neue und sorge dafür, dass sie gut wachsen und groß werden können! Baumfäll-Aktionen in der Brut- und Setzzeit sind übrigens verboten (das ist je nach regionaler Gesetzgebung ein bestimmter Zeitraum zwischen Frühling und Herbst, z. B. die Zeit zwischen dem  1.3 und dem 31.8.)!  ;-) Grundsätzlich sollte in der Permakultur soweit wie möglich auf benzinbetriebene Geräte verzichtet werden, dazu gehören auch Motorsägen und Traktoren! Prüfe, ob Du stattdessen z. B. eine Axt verwenden und den Stamm bzw. das Holz mit Muskelkraft oder mit einem Pferd abtransportieren kannst!

Welche Gartengeräte sind überflüssig?

Ein absolutes „No-Go“ sind Laubbläser!  Denn diese Geräte machen nicht nur einen Höllenlärm und belasten die Luft mit Schadstoffen, sie zerstören auch das Mikro-Biotop und den Lebensraum von Käfern und anderen nützlichen Insekten in der oberen Erdschicht! Ein gesetzliches Verbot dieser unsinnigen Geräte konnte in Deutschland bislang leider nicht erreicht werden. Erklären lässt sich das eigentlich niemandem mehr, angesichts der globalen Klima-Probleme! Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Mitmenschen freundlich aber bestimmt auf die schädliche Wirkung dieser Geräte aufmerksam machen – und mit gutem Beispiel vorangehen! Ein Rechen reicht völlig  aus – und wo es geht, bleibt das Laub eben liegen, dient Igeln als Unterschlupf und verbessert den Boden!

Auch ein teurer Benzin-Rasenmäher, der die Umwelt belastet, muss in einem Permakulturgarten nicht sein! Am besten pflanzt Du Bodendecker und viele verschiedene Pflanzen, verzichtest ganz auf monotone Rasenflächen! Gibt es doch mal eine Stelle mit viel Gras, so solltest Du dort mit einem Spindel-Rasenmäher von Hand bzw. mit Muskelkraft mähen –  oder die Fläche mit der Sense oder einer Sichel bearbeiten! Die beste Alternative zum Rasenmäher sind „natürlich“:  Ziegen, Schafe, Hühner oder andere Grasfresser! ;-)

 

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Ein Kommentar

  1. Interessant, das Sie noch eine Sense zum Mähen von hohem Gras empfehlen. Ich würde gerne eine Permakultur in unserem Hintergarten anlegen und suche noch die passenden Gartengeräte. Vielleicht folge ich ab nächstdem Jahr, wenn ich in Rente bin Zeit hierfür.

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