Permakultur Matomo zaehler

Rote Beete:
Allgemein Ernährung und Gesundheit

Rote Beete: ein Hoch auf das gesunde Wintergemüse – mit Rezept!

Rote Beete aus dem Supermarkt, vorgekocht und in Plastik eingeschweißt? Lieber nicht!

Viel besser sind die Rüben natürlich frisch zubereitet, aus dem eigenen Permakulturgarten oder von regionalen Bio-Erzeugern

z. B. vom Wochenmarkt oder aus der Solidarischen Landwirtschaft! Auch im gut sortierten Bio-Laden findet sich die tolle Knolle im Moment! Denn Rote Beete hat gerade Haupt-Saison, ist lecker und kräftigt Körper und Geist!

Ein Grund dafür sind die enthaltenen Betanine, also die roten Pflanzenfarbstoffe. Betanine wirken vorbeugend gegen Entzündungsprozesse im Körper, und auch die anderen Bestandteile der Roten Beete wie etwa Vitamin C, Kalium, Eisen, Zink und Folsäure unterstützen unser Immunsystem und kurbeln die Blutbildung und den Stoffwechsel an. Rote Beete sind also eine gute Erkältungs-Prophylaxe in der kalten Jahreszeit! Vor allem natürlich, wenn ergänzend auch noch anderes Wintergemüse angebaut wurde bzw. die entsprechenden Produkte verzehrt werden! Zum Beispiel Kohl (auch zu Sauerkraut verarbeitet ), Schwarzwurzeln, Kohlrabi oder Mohrrüben! Auch Marius Müller Westernhagen und andere, die lieber einen Bogen um allzu fette Speisen machen, fahren mit roter Beete gut: Denn 100 Gramm Rote Beete enthalten nur rund 40 Kalorien! Hier unsere Tipps für die Zubereitung und ein leckeres Rezept:

Rote Beete richtig zubereiten: so vielseitig ist die farbenfrohe Rübe

Rote Beete ist sehr vielseitig! Du kannst sie roh essen, kochen, backen und sogar entsaften!

Zum Kochen legst Du die Rote Beete einfach in einen Topf mit Wasser und lässt sie dann rund 30 Minuten lang köcheln. Achte darauf, dass die Rüben immer mit etwas Wasser bedeckt sind und gieße bei Bedarf stets etwas davon nach. Übrigens kannst Du die Blätter gut mitkochen, denn auch sie sind schmackhaft und enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe! Einfach gut abwaschen und etwas zeitversetzt, also später als die Knollen, in das Kochwasser legen!

Frisch geraspelt und zu Salat verarbeitet schmecken Rote Beete ebenfalls vorzüglich! Die tollen Knollen machen auch optisch etwas her, zum Beispiel liebevoll zubereitet, geschnitzt und dekoriert bei einer großen Permakultur-Party, auf dem Buffet. ;-)

Die Zubereitung als Salat ist besonders empfehlenswert, denn so werden die wertvollen Inhaltsstoffe nicht durch das Kochen in Mitleidenschaft gezogen! Am besten sind übrigens oft die kleineren Knollen, denn bei ihnen besteht nicht so sehr die Gefahr, dass sie verholzt sind, und Du kannst, bis auf den kleinen Strunk und die Schale, fast die gesamte Frucht verarbeiten!

Bei der Verarbeitung der Roten Beete sind Achtsamkeit und Umsicht wichtig, denn der natürliche Farbstoff der Roten Beete ist sehr intensiv. Helle Kleidung kann hier leicht „Farbe bekommen“, und auch die Finger! Die versierte Permakulturköchin wappnet sich daher mit einer Schürze aus Hanf oder Bio-Baumwolle und Handschuhen. ;-)

Rote Beete
Geriebene Rote Beete aus dem Permakultur-Garten: Rohkost vom Feinsten, gesund und lecker!

Permakultur-Gourmet-Rezept:

Rote-Beete-Salat mit Fetakäse und Walnüssen

ZUTATEN FÜR 2 PERSONEN:

  • 3 mitttelgroße Rote Beete (nat. aus biologisch-dynamischem Anbau, ohne Bayer- und Monsanto-Gifte)
  • 1 Bio-Apfel  (z. B. Adams Parmäne, Agathe von Klanxbüll, Allington Pepping oder Elstar, )
  • 100 Gramm Original-Griechischer Fetakäse
  •  Eine Handvoll geschälte u. gehackte Walnüsse
  • 2 Teelöffel mittelscharfer Sahne-Meerrettich
  • 3 Esslöffel Ahornsirup oder Agaven-Dicksaft (es geht auch Honig)
  • 2 Esslöffel Apfel- oder Weißweinessig
  • 1/2 Zwiebel oder Scharlotte, fein gehackt
  • 1/2 Teelöffel mittelscharfer Senf, ganz nach Geschmack ;-)
  • eine kleine Menge Salz
  • etwas frisch geriebenen Pfeffer
  • 4 Esslöffel Walnussöl

ZUBEREITUNG:

  • Rote Beete schälen und fein hobeln, dann den Apfel halbieren, das Kerngehäuse entfernen und die Apfelhälften fein hobeln. Rote Bete und Apfel in eine Schüssel geben und vorsichtig mit dem in Würfel geschnittenen Feta-Käse, der gehackten Ziebel bzw. Schalotte und den Walnüsseln vermischen.
  • Meerrettich, Senf, Ahornsirup (bzw. Agavendicksaft oder Honig), Apfelessig, Salz und Pfeffer verrühren, dann das  Walnussöl hinzufügen und unterrühren.
  • Die Walnuss-Vinaigrette über den Salat geben und vorsichtig untermischen. Den Salat vor dem Servieren 8 bis 12  Minuten lang abgedeckt bei Zimmertemperatur und schöner Musik ruhen lassen bzw. marinieren.

Guten Appetit!



PS: Du hast noch Rote Beete übrig? Kein Problem, sie lässt sich gut lagern!

Rote Beete richtig aufbewahren und lagern

Am besten schützt Du Deine rote Beete vor Licht und lagerst sie kühl, bei etwa 5-10 Grad, in etwas  Zeitungs- oder Bienenwachspapier eingewickelt. Im Kühlschrank aufbewahrt halten sich Rote Beete so bis zu 3 Wochen lang. Wenn Du einen kühlen Kellerraum oder eine Speisekammer hast, kannst Du die Lagerzeit sogar noch verlängern: Gib die Knollen einfach in eine mit sauberem Sand gefüllte Holzkiste, bei ausreichender Luftzirkulation und Feuchtigkeit können Rote Beete so mehrere Monate lagern!

 

 

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