Permakultur Matomo zaehler

Sonnenhut Blume
Allgemein

Sonnenhut statt Greta-Wut

Spätsommer im Permakulturgarten: was gibt es Schöneres als ganz entspannt dem Wachsen und Werden, dem Blühen und Vergehen der Pflanzen zuzuschauen?

Dem Zwitschern der Schwalben hoch oben im Himmel zu lauschen – und das Smartphone mal auszulassen? „Genieße den Augenblick!“ ist  gerade in diesen Tagen ein ganz besonders wichtiges Permakultur-Prinzip. ;-)

Sonnenhut als Teil des Permakulturgartens

Besonders schön macht sich im Garten der Sonnenhut (Echinacea), der auch „Igelkopf“ genannt wird und zur Gattung der Korbblütler gehört. Von den verschiedenen Echinacea-Arten ist der Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea) besonders prächtig und beliebt. Aber er sieht nicht nur eindrucksvoll aus, sondern ist auch eine beliebte Nektar-Pflanze für Hummeln, Bienen und andere Insekten.

Am besten wird Sonnenhut in kleinen Gruppen von mindestens fünf Pflanzen gepflanzt, dann gedeiht er besser und sein Wuchs kommt besonders gut zur Geltung. Sonnenhut ist auch eine altbekannte Heilpflanze, deren Inhaltsstoffe in verschiedenen Medikamenten eingesetzt werden, die z. B. gegen Erkältungsbeschwerden wie Husten oder Halsschmerzen wirken sollen.

Sonnenhut macht glücklich:  ein Platz für schöne Blumen gehört in jeden Permakulturgarten

Blumen – gegen Motzigkeit und Hass-Kommentare

Eine weitere (vermutete) Wirkung von Sonnenhut: der Anblick der schönen Blüten wirkt stimmungsaufhellend und lässt empfindsame Menschen für eine Weile die Ärgernisse und Beschwernisse dieser Welt vergessen. ;-)

Wir empfehlen Permakultur, Sonnenhut im Blumenbeet und Entdeckungstouren durch schöne, naturbelassene Gärten daher allen Menschen.* Ganz besonders denen, die angesichts der komplizierten Weltlage unglücklich sind, zunehmend Ohnmacht oder gar Aggressionen verspüren! Dazu gehören auch die Zeitgenossen, die sich in letzter Zeit so massiv über eine sechszehnjährige Schülerin aus Schweden ereifern und hasserfüllte Kommentare über sie schreiben.

Klima-Aktivistin Greta Thunberg reist in diesen Tagen bekanntlich auf der Segeljacht „Malizia II“ über den Atlantik, zum UN-Klimagipfel, der im September in New York stattfindet. Das finden viele Menschen gut, wir auch! Aber einige Zeitgenossen hören gar nicht mehr auf, sich darüber aufzuregen und betrachten Gretas Aktionen anscheinend als Angriff auf die Deutungshoheit in Politik- und Umweltfragen, die sie gern für sich reklamieren. Wäre es nicht wünschenwert, der Sonnenhut könnte hier seine heilsame Wirkung entfalten und geriete etwas mehr in den Fokus der Aufmerksamkeit? ;-) – Wir meinen: höchste Zeit für etwas mehr Gelassenheit, Fairness und Flower-Power!  ;-)

Gerade in diesem Jahr, zum 50. Jubiläum von Woodstock.

Die gute Nachricht: Orte für blühende Pflanzen und schöne Bäume gibt es überall! Einfach mal weniger bzw. keine zusätzlichen  Autobahnen mehr bauen und auf Beton verzichten! In diesem Sinne: es lebe der Sonnenhut …  ;-)

Mehr von Greta Thunberg und Fotos/Informationen zu ihrer aktuellen Reise:

* PS/Nachtrag/wichtiger Hinweis/Ergänzung:

Wir wurden inzwischen von fachkundiger Stelle darauf aufmerksam gemacht, dass Sonnenhut ein sogenannter Neophyt, also eine ursprunglich nicht bei uns heimische Pflanze ist. Viele Naturschützer gehen davon aus, dass diese Art von Pflanzen einen negativen Einfluss auf die Biodiversität in ihrem neuen Lebensraum haben und empfehlen daher, diese nicht anzupflanzen. (Sonnenhut stammt ursprünglich aus Nordamerika bzw. ist eigentlich nur dort heimisch.) Wer auf Nummer sicher gehen und etwas zur Unterstützung der heimischen Natur bzw. Flora und Fauna unternehmen möchte, pflanzt also vielleicht doch besser Blumen, die ursprünglich zur regionalen/heimischen Vegetation gehören? Dazu gehören zum Beispiel die Karde, der Wiesen-Storchschnabel, die Malve und viele andere Pflanzen, die ebenfalls schön und prächtig blühen!** Wer unsicher ist, welche Blumen für den jeweiligen Standort geeignet sind, erkundigt sich am besten noch einmal beim BUND, dem NABU oder einer Permakulturdesignerin vor Ort! ;-) Übrigens ist nach Informationen einer bekannten Online-Enzyklopädie auch die Sonnenblume ein Neophyt: sie stammt ursprünglich ebenfalls aus Nord- bzw. Mittelamerika, wurde erst durch Seefahrer nach Europa gebracht) … ;-)

Wie gefährlich sind Neophyten wirklich?

Hier, als kleiner  Diskussionsbeitrag, ein interessanter Youtube-Beitrag von Wolf-Dieter Storl zum Thema Neophyten. Er plädiert für einen differenzierten Blick auf „zugewanderte Pflanzen“ und ist der Meinung, dass diese gelegentlich durchaus auch nützlich sein können:

** Alle Angaben ohne Gewähr. Im Zweifelsfall ist bitte eine promovierte Botanikerin zu befragen. ;-)

 

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