Pak Choi geduenstet mit Ingwer und Kokosmilch
Ernährung und Gesundheit

„Hmmm, lecker …“: vegan kochen, heute: Pak Choi!

+ Winterliches Gourmet-Rezept für die biologisch-dynamische Permakulturküche ;-) –  mit Rezept-Download + Pak Choi anbauen oder im Bio-Laden kaufen und zubereiten +

Entzündunghemmend, antibakteriell – und lecker: Pak Choi, auch Senfkohl oder Pekingkohl genannt, ist in der veganen und vegetarischen Küche sehr vielseitig einsetzbar! Er schmeckt gekocht, aber auch roh, zum Beispiel als Salat oder Bestandteil eines Smoothies (also im Mixer zubereitet, ganz nach Belieben und gewünschtem Geschmack auch in Kombination mit Banane, Orange, etwas Kurkuma, Ingwer und/oder Akazienhonig).

Wir bereiten heute gebratenen bzw. gedünsteten Pak Choi in einer asiatischen Variante zu, mit Kokosnussmilch und Ingwer! Das Rezept findest Du etwas weiter unten!

Pak Choi im Permakulturgarten anbauen? So geht’s

Wer Pak Choi (wissenschaftliche Bezeichnung: Brassica rapa subsp. Chinensis) anbauen möchte pflanzt ihn am besten in nährstoffreiche Erde im Freien oder im Gewächshaus. Du kannst ihn im Frühjahr aussäen, sobald es frostfrei ist. Pak Choi ist aber auch als Nachpflanzung im Herbst geeignet, wenn Starkzehrer wie etwa Rote Beete und anderes Gemüse abgeerntet sind). Pak Choi gedeiht in der Sonne oder im Halbschatten, ähnlich wie Mangold kannst Du ihn sogar mehrfach ernten, musst dann aber stets die Wurzel und einige kräftige Blätter stehen lassen, damit die Pflanze sich regenerieren kann. Bei Temperaturen deutlich unter 5 Grad muss Pak-Choi geschützt werden bzw. wächst dann nur noch im Gewächshaus.

Pak Choi frisch
Pak-Choi: wird auch chinesischer Senfkohl genannt und ist sehr gesund!

Pak Choi im Bio-Laden kaufen

Wer Pak Choi nicht selbst anpflanzt, bekommt ihn inzwischen zum Glück in immer mehr Bio-Läden und Supermärkten! Achte auf die Herkunft bzw. das Anbaugebiet, und kaufe Pak Choi am besten in Bio-Qualität, denn Pak Choi aus konventionellem Anbau wird oft mit chemischen Spritzmitteln behandelt und kann Pestizidrückstände enthalten! Und hier das Rezept:

Rezept für die Permakultur-Küche: Gedünsteter Pak Choi mit Kokosmilch und Ingwer

ZUTATEN für 2 Personen:

  • 3 oder 4 mittelgroße Köpfe Pak Choi
  • Etwas gutes Sesam- oder Ölivenöl zum Anbraten
  • 1mittelgroße Bio-Zwiebel
  • 1 kleine Knolle Bio-Ingwer
  • 1 Zehe Bio-Knoblauch (je nach Geschmack)
  • 1-2 Esslöffel Sellerie (fein gehackt)
  • 1-2 Tassen Bio-Gemüsebrühe (am besten selbstgemacht, oder aus einem Brühwürfel)
  • 2 – 3 Tassen Bio-Koskosmilch
  • Etwas Pfeffer (oder, wer es scharf mag: frischen Chili)
  • Etwas Kurkuma (gemahlen)
  • Etwas frischen Koriander oder Petersilie (ganz nach Geschmack)
  • 1-2 Esslöffel Bio-Sojasoße und/oder den Saft einer halben Bio-Zitrone (zum Abschmecken)
  • Eine Handvoll Cashew-Nüssse (als Dekoration / zum Verfeinern)

ZUBEREITUNG:

Ähnlich wie Mangold muss auch Pak Choi gründlich gewaschen werden. Nach dem Abtropfen schneidest Du zunächst den harten Strunk keilförmig heraus, dann trennst Du Blätter und Stiele und schneidest sie in Streifen.

Anschließend schwitzt Du den gehackten Sellerie und Ingwer zusammen mit der Zwiebel und dem Knoblauch in etwas Pflanzenöl an, am besten im Wok oder in einer Eisenpfanne. Gib dann zunächst die geschnittenen Stiele hinzu, rühre um und löche das Ganze nach 1 bis 2 Minuten mit der Gemüsebrühe ab.

Nun lässt Du das Ganze etwa 5 Minuten mit dem  Deckel abgedeckt auf mittlerer Stufe leicht köcheln. Gib dann die Pak Choi-Blätter hinzu, gieße die Bio-Kokosnussmilch hinzu und lasse alles zusammen weitere 3-4 Minuten bei niedriger Temperatur weiterköcheln, solange, bis Stiele und Blätter gar sind.

Zu Schluss kannst Du das Gericht ganz nach Belieben abschmecken und würzen! Zum Beispiel mit etwas Bio-Soja-Soße, Zitronensaft und/oder anderen Gewürzen und Kräutern. Ausser Kurkuma, der sich farblich sehr gut macht, eignet sich auch Koriander, etwas geriebene Muskatnuss oder gehackte Petersilie. Wer mag, kann das Gericht auch noch mit ein paar gehackten Cashewnüssen garnieren. Als Beilage eignen sich aber auch Bio-Naturreis, Bio-Kartoffeln oder Yams! ;-)

Guten Appetit!

PS: … klare Sache, als beschwingende, permakulturelle Küchen-Musik während der Zubereitung kommt natürlich nur Paul Izak in Betracht!  :-)

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