Permakultur Matomo zaehler

Bohnen aud dem Permakulturgarten
Ernährung und Gesundheit

Bohnenernte im Permakulturgarten

Sind wir alle Opfer der durch die digitalen Medien befeuerten Aufmerksamkeitsökonomie? Oder haben wir noch einen Sinn für die Schönheit der in diesen Tagen reifen Stangenbohnen?

Fest steht: im Permakulturgarten ist gerade Erntezeit für die letzten, schönen  Stangen- und Busch-Bohnen. Diese zärtlich abzuzupfen und lecker zuzubereiten ist ein sehr wohltuendes, „erdendes“ Erlebnis! :-)

Bohnen-Ernte und digital detox: Tipps für die Bohnen-Vermehrung

Bei der Busch- und Stangenbohnen-Ernte empfiehlt es sich, stets einige Schoten zu „verschonen“ und nicht mit in den Kochtopf zu werfen. Bewahre stattdessen am besten einige ausgewählte, möglichst gesunde und schöne Hülsenfrüchte auf – und lagere sie am besten kühl, trocken und dunkel.

So gewinnst Du Dein eigenes Saatgut, für’s Wieder-Aussähen im nächsten Jahr!

Das geht gut, wenn Du samenfestes Bio-Saatgut bzw. eine zur Saatgutgewinnung geeignete, robuste Sorte angepflanzt hast. Auf diese Weise stellst Du den Fortbestand der Bohnen in Deinem Garten kostengünstig sicher und hast auch im nächsten Jahr wieder Freude daran. Bohnen sind nicht sehr anspruchsvoll, sie benötigen allerdings Wärme und recht viel Wasser, um gut zu wachsen! Und: vor allem in der ersten Zeit musst Du sie gut vor Schnecken schützen. ;-)

Bohnen pflanzen: auch im Kübel oder im Mischkultur-Gemüsebeet

Wichtig: beachte die Fruchtfolge und pflanze Bohnen am besten nicht längere Zeit immer wieder am gleichen Ort an. Viel besser ist es, Du wechselst jährlich den Platz, oder pflanzt die Bohnen z. B. in einen ausreichend großen Kübel mit frischer Erde. Stangenbohen freuen sich über einen windgeschützten, sonnigen  Platz in der Nähe einer Wand, oder ein „Klettergerüst“, an dem sie emporanken können! Du kannst Dir für den Bohnen-Anbau im nächsten Jahr auch schon einmal überlegen, ob Du sie in einem Mischkultur-Gemüsebeet anpflanzen möchtest bzw. ob Du die „drei Schwestern“, also  Mais, Kürbis und Bohnen zusammen anbaust!  Denn diese wachsen gut zusammen und unterstützen sich als Pflanzengemeinschaft gegenseitig!

Bohnen – Tipps für die Zubereitung

Kalium, Eisen und Vitamine: Bohnen sind lecker, gesund und eine echte Bereicherung für den Speiseplan. Gerade für die vegetarische und vegane Küche! Sie enthalten viel Eiweiß und lassen sich als Beilage oder auch als Hauptgericht kochen –  eine gute Stärkung für die bevorstehende, kalte Jahresszeit. Die Bohnen kochst Du  am besten nicht zu lange, schreckst sie mit etwas kaltem Wasser ab und schwenkst sie anschließend in etwas gutem, nicht zu heißem  Olivenöl, in dem Du vorher ein paar fein gehackte Zwiebeln und ganz nach Wunsch auch etwas Knoblauch angedünstet hast. Zum Würzen kannst Du anschließend  (ganz nach Belieben) etwas Pfeffer, Bohnenkraut, geriebene Muskatnuß, Thymian oder andere Gartenkräuter, Sojasoße und/oder  Salz hinzugeben.

Wichtig: 
Für die Zubereitung der Bohnen am besten immer die gute, alte und echte Eisenpfanne verwenden! Sie ist zwar etwas schwerer, aber einfach unverzichtbar in der Permakulturküche – und viel besser als eine Teflon- bzw. Polytetrafluorethen-Pfanne! Denn die Eisenpfanne  belastet die Umwelt weitaus weniger, hält bei richtiger Pflege länger und soll nach Aussage profilierter Gourmet- Köchinnen sogar geschmacksverbessernde Eigenschaften haben! ;-)

Wie Selbstversorger Bohnen in Mischkultur anbauen

Mehr über die „Drei Schwestern“ (Bohnen, Mais und Kürbis)  und wie Du sie am besten anpflanzt gibt’s in diesem interessanten Youtube-Video der „Selbstversorger Familie“:

 

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