Permakultur Matomo zaehler

Fashiontrends 2018
Mode NEWS

Modetrends 2018: Fairtrade, Bio und Permakultur

Das Beispiel des Mödeschöpfers Karl Lagerfeld zeigt: auch in der Glitzerwelt der Haute Couture gibt es offfensichtlich eine große Sehnsucht nach Natur, Wald und Ursprünglichkeit.

Seine aktuelle Herbst-Winter-Kollektion für Chanel präsentierte der gebürtige Hamburger im nachgestellten Wald-Ambiente, mit viel Moos und Laub, im Pariser Grand Palais. Passend dazu trug der redegewandte Mode-Künstler einen Bart. Auch dies untrügerisches Indiz für Authentizität, Ursprünglichkeit und Naturverbundenheit ;-)

Zwar erntete Lagerfeld Kritik von Umweltschützern, denn für die Show wurden rund ein Duzend Eichen gefällt, andere Bäume dienten den Zuschauern als Sitzgelegenheit. Aber wir meinen: es gibt leider wesentlich schlimmere Abholzungen und versuchen daher mal, es positiv zu sehen: Die Natur rückt in den Fokus der verschwenderischen Modewelt – vielleicht hat das auch positive Auswirkungen, fördert das Bewusstsein dafür, dass Natur und Wälder erhalten bleiben müssen – und dass Mode fair und verantwortungsvoll produziert werden muss?

Trend geht hin zu Bio-Mode, Fairtrade und natürliche Materialien

Schon seit längerem deutet sich an: Fairtrade und Bio-Mode sind auf dem Vormarsch! Immer mehr Menschen überdenken ihre Konsumgewohheiten und verzichten auf Wegwerf-Mode zum Dumping-Preis! Im Trend liegen natürliche Materialien, wie etwa Hanf oder Bio-Baumwolle und hochwertige Kleidung, die ohne Kunstfasern, schädliche Chemie und Farben auskommt. Mode also, die gut verarbeitet und lange haltbar ist! Auch aus vielen anderen Naturfasern wird schöne und modische Kleidung hergestellt, sogar aus eher exotisch anmutenden Materialien wie etwa Ananas- oder Agavenfasern!

Diese Entwicklung ist ganz im Sinne der Permakultur, und sehr zu begrüßen! Denn gerade die Herstellung von billiger Kleidung für große Handelsketten und Modehäuser, zum Beispiele in Asien und anderen Regionen der Welt, hat oft schlimme Auswirkungen auf die Umwelt und das Leben der Menschen, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen müssen.

Die Devise muss daher lauten: fair konsumieren, auf die Herkunft der Kleidung achten, und darauf, dass die Arbeiter anständig entlohnt, dass  Umweltstandards eingehalten werden!  Oder, noch besser: grundsätzlich weniger Kleidung und Schuhe kaufen, und wenn möglich, regionale  Bio-Manufakturen, -Produzenten und -Modeschöpfer unterstützen!

Kleiderschrank ausmisten – Permakulturtipps für zuhause

Gerade im Frühjahr machen sich viele Menschen an das „Ausmisten“ ihrer Kleiderschränke. Statt sie in den Mülll zu werfen, gibt man zu kleine oder andere, nicht mehr benötigte, aber tragbare Kleidung am besten direkt an Menschen weiter, die man kennt –  oder bietet sie zum Tausch oder zum Verschenken an! Auch Upcycling ist eine gute Alternative zum Kleider-Wegwerfen!


Grundsätzlich sollte die Devise beim Kleider-Kauf  lauten: less is more! Verzichte auf grell gefärbte Mode aus Synthetikfasern, Pelze und Pelz-Applikationen! Für jeden Pelz müssen Tiere jämmmerlich sterben; und die Farbstoffe und Farben belasten die Umwelt! Beschränke Dich am besten auf einige wenige, dafür aber praktische und gut verarbeitete Kleidungsstücke und Schuhe, die möglichst aus natürlichen Materialien bestehen, und unter Fairtrade-Bedingungen hergestellt wurden!

Besonders gut ist es natürlich, wenn Du Dir selbst einige Schneider- bzw. Näh-Grundkenntnisse aneignest, denn so kannst Du Deine Kleidung selbst herstellen, oder zumindest selbst reparieren!  Fehlt dafür die Zeit, so sind kleine Änderungsschneidereien eine gute Lösung. Reparieren ist besser als Wegwerfen!

Quellen/Links:

https://diepresse.com/home/leben/mode/5383767/Lagerfeld-veraergerte-mit-WaldModenschau-Umweltschuetzer

 

 

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