Permakultur Matomo zaehler

Birnen
Garten und Pflanzen

Warum Birnen glücklich machen

Birnen sind ein gesundes und wohlschmeckendes Tafelobst, kündigen mit ihren reifen Früchten den bevorstehenden Herbst an und verdienen unsere besondere Aufmerksamkeit.

Viel besser als importierte Früchte aus exotischen Regionen sind selbstangebaute Birnen aus dem Permakulturgarten oder der solidarischen Landwirtschaft, die man mit Freunden und Nachbarn teilen oder tauschen kann.

Wer einen Garten hat, sollte daher überlegen, einen Birnbaum zu pflanzen! Nicht zuletzt kann man so auch sicherstellen, dass die Birnen völlig ohne den Einsatz schädlicher Gifte, also etwa Pestizide und Herbizide, wachsen!

Birnbaum pflanzen – so geht`s

Eine gute Zeit, um Birnbäume zu pflanzen, ist der bevorstehende Herbst. Die Erde rund um den Birnbaum herum sollte humus- und nähstoffreich und nicht verdichtet sein, der Standort möglichst sonnig (bis halbschattig) und vor Wind und Kälte geschützt. Das Pflanzloch für den Birnbaum wird so ausgehoben, dass es mindestens doppelt so groß ist, wie der Wurzelballen. Bevor man den Birnenbaum anpflanzt,  gibt man am besten etwas  Komposterde, abgelagerten Pferdemist  und/oder einige Hände voll Hornspäne mit in das Pflanzloch. Die darin enthaltenen Nährstoffe werden nach und nach an die Wurzeln des Birnbaumes abgegeben und sind ein ausgezeichneter Langzeitdünger!

Birnbaum vor Birnengitterost schützen

Es wird davon ausgegangen, dass eine bekannte  Pilzkrankheit, die den Birnbaum befallen kann, der sogenannte Birnengitterost, durch den Zierwacholder übertragen bzw. verbreitet wird. Die Sporen des Birnengitterostes werden durch den Wind verbreitet, die Folge sind rötliche Verfärbungen und Verschorfungen der Blätter. Am besten entfernt man daher vor dem Pflanzen von Birnbäumen den Zierwacholder, soweit es geht. Findet doch eine Übertragung des Pilzes statt, so sollte man unbedingt etwas gegen die weitere Verbreitung der Sporen unternehmen! Wird der Birnengitterrost nicht bekämpft, kann er bis zum Absterben der Wurzeln und dem Tod des Baumes führen!


Die besten Mittel gegen den Birnengitterrost:

  • befallene Blättter entfernen und verbrennen oder über den Hausmüll entsorgen, damit sich die Sporen im Garten nicht weiter verbreiten können.
  • Den Baum richtig wässern und  düngen, also kräftigen und stärken!  Zum beispiel ein- oder zweimal im Jahr mit einer selbstgemachter Brennesseljauche und/oder Beinwell-Jauche.
  • Auch eine Jauche aus Ackerschachtelhalm, mit der man die Blätter und den Stamm des Birnbaumes besprüht, kann helfen!
  • Den Birnbaum im Frühjahr und dann noch einmal im Sommer mit drei  oder vier Händen Gesteinsmehl, also natürlichen Mineralien bewerfen, und das herabrieselnde Gesteinmehl etwas in den Boden einarbeiten.  Gesteinsmehl enthält viele wichtige Mineralien und Nähstoffe, unter anderem auch Kieselsäure,  diese stärkt den Birnbaum!
  • Auch Mulchen und eine gute, gleichgmäßige Versorgung mit  Feuchtigkeit ist für den Birnbaum wichtig!
  • Im Garten auf größtmögliche Biodiversität, also  Pflanzen und Artenvielfalt achten! Denn nur so entsteht eine Umgebung, in der sich der Birnbaum „wohl fühlt“ und in der die Natur alles bestens regulieren kann! Industriell erzeugte,  chemische „Pflanzenschutzmittel“ sind kontraproduktiv und haben im Naturgarten nichts verloren!

Gesund, süß und lecker: Birnen enthalten viele Vitamine, Ballaststofe und Mineralien, wie etwa Kalium und Kalzium, sie sind fettarm, leicht verdaulich und daher bestens geeignet, um unseren Stoffwechsel und die Blutbildung anzuregen – das stärkt die Gesundheit und macht glücklich ;-)! Eine bekannte Ballade auf den Birnbaum stammt von Theodeor Fontane. Der Musiker Achim Reichel hat sie mit seiner Hipster-Kapelle auf ziemlich unnachahmliche Art und Weise interpretiert ;-):

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=NF7fDn4xtqE

 

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