Permakultur Matomo zaehler

Haushalt und Wohnen

Tiny House in Florida: glücklich auf 10 Quadratmetern

Mini- und Winzig-Häuser, sogenannte Tiny Houses, liegen im Trend, denn sie versprechen nachhaltigen Wohnkomfort ohne Ressourcen- und Energieverschwendung. Außerdem sind sie kostengünstig und lassen sich relativ schnell, auch in Eigenregie bzw. im Do-it-yourself-Verfahren bauen.

Mini-Haus mit eigener Bio-Gas-Anlage, Gemüse-Garten und nachwachsendem WC-Papier

In seinem aktuellen Film stellt der sympathische Naturfreund und Umweltaktivist Rob Greenfield aus den USA uns sein Tiny House vor!

Rob lebt in Orlando, im sonnigen Florida und praktiziert einen Lebensstil ganz im Sinne der Permakultur: ohne Verschwendung und überflüssigen Konsum, dafür mit eigenem GemüsegartenRegenwasser-Nutzung, Kompost-Toilette und Selbstangebautem Toilettenpapier ;-)

Beim Bau seiner Unterkunft hat Rob nach eigenen Angaben zu fast 100 Prozent altes Material recycled bzw. zum Bauen wiederverwendet, und so insgesamt nicht mehr als 1.500 US-Dollar dafür ausgegeben!  Das Haus hat eine Fläche von nicht einmal 10 Quadratmetern (100 square foot), aber Rob fühlt sich darin sichtlich wohl und geborgen. Nach dem Prinzip „Tauschen statt Geld-Ausgeben“ steht Robs Tiny House auf dem Grundstück einer Freundin, der er im Gegenzug beim Anlegen eines Permakultur-Gartens hilft und sein Haus überlässt, wenn er weiter zieht bzw. auf Reisen ist.

Der Film mit Robs kleiner Haus- und Garten-Führung ist auf English, also in der „Muttersprache der Permakultur“, aber auch für nicht Englisch sprechende Freundinnen des Minimalistischen Wohnstils  bestimmt interessant! Wir finden: eine echte Inspiration für alle, die vielleicht selbst bald ein Tiny House mit angeschlossenem Selbstversorger-Garten bauen möchten. Insbesondere die Anlage zur Erzeugung von Bio-Gas hat unser Interesse geweckt. Hat jemand hier in Deutschland schon Erfahrungen damit gemacht? Oder gibt es Bedenken hinsichtlich der TÜV-Zertifizierung? ;-)

Auf der Website von Rob Greenfield erfahrt Ihr auch, wie Ihr kostenlos durch die USA reisen könnt –  und es gibt Informationen über ein interessantes Projekt zum freien Tausch von Samen („Free Seed Project“).  Wie schön, zur Abwechslung mal so positive News aus den USA…  Ein Hoch auf Tiny Houses und Permakultur! ;-)

Links:

Noch keine Stimmen.
Bitte warten...

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.