Fleischlos glücklich: der unmögliche Burger

Vegetarische, vegane und biovegane Ernährung sind weiter auf dem Vormarsch –  zum Glück! Denn weniger Fleisch ist gesund – und, wie Permakultur, ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz!

Nach Berechnungen des World Wide Fund For Nature (WWF) könnten pro Jahr bis zu 67 Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen eingespart werde, wenn wir in Deutschland weniger Fleisch essen und nicht so viele Nahrungsmittel wegwerfen würden! Schon wenn jeder Bundesbürger einmal pro Woche auf Fleisch verzichten würde, könnten rund neun Millionen Tonnen C02 eingespart werden, das entspricht umgerechnet 75 Milliarden Pkw-Kilometern!*

Bio-Tofu, -Soja, Kidney-Bohnen, Nüsse und Kichererben – das sind nur einige der vielen tollen Alternativen zu Fleisch, für die keine Tiere sterben oder leiden müssen. Außerdem geht kein Platz für Weideflächen und den Anbau von Futterpflanzen verloren! In Südamerika werden riesige, artenreiche Waldflächen gerodet, um Flächen für Weiden oder den Anbau von Futtermitteln zu gewinnen. Auf die Rodung des Regenwaldes folgt der Anbau von Monokulturen – mit katastrophalen Folgen für die Natur, beispielsweise am Amazonas!

Wie gut also, dass es inzwischen wohlschmeckende, fleischlose Burger gibt – sogar in Downtown Los Angeles, dem ursprünglichen Eldorado der Fleischburgerfreunde! Dort, in der Umami Burger Bar, wird nun die vegetarische Variante als ganz besonderes Geschmackserlebnis zelebriert. Der Youtuber Robert hat das für die wachsende Fangemeinde der „Fully charged show“ sehr authentisch und eindrücklich dokumentiert. Nur Roberts Begeisterung für das verpackte Wasser können wir nicht ganz nachvollziehen. Gut, es ist keine Plastikverpackung –  aber auch für die Herstellung solcher Behältnisse muss unnötigerweise viel Energie aufgebracht werden. Viel besser wäre es doch, das Wasser direkt in Gläser abzufüllen!? ;-)

Quellen:

*http://www.wwf.de/?id=8793

https://de.wikipedia.org/wiki/Fleischkonsum_in_Deutschland

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