Permakultur Matomo zaehler

Neembaum

Er gehört ganz sicher zu einem der interessantesten und wichtigsten Bäume der Permakultur:

Der Neembaum (auch: Niembaum)! Vor allem in Indien ist der Neembaum weit verbreitet, er wächst aber auch in Nepal, Burma und anderen Regionen der Welt.

Seine vielseitigen Inhaltsstoffe schützen den Neembaum selbst, aber auch Menschen und Pflanzen gegen bestimmte Krankheitserreger, Insekten und Bakterien. Neben ihrer Anwendung in der kosmetischen Industrie werden die Bestandteile des Baumes auch zur sogenannten "Schädlingsbekämpfung" eingesetzt.

Der Baum ist ein wahres Naturwunder, und wird seit Jahrtausenden vom Menschen genutzt, vor allem auch in der indischen Medizin (Ayurveda). Hier ein interessanter, englischsprachiger Youtube-Film über den Neembaum:

Neembaum: für die Rekultivierung verödeter Landschaften

Der Neembaum gedeiht auch bei großer Trockenheit, daher kann er sogar zur  Rekultivierung von Wüstengebieten eingesetzt werden. Darüber hinaus wächst der Neembaum sehr rasch und produziert eine Menge Bio-Masse (also auch Brennholz)! So wirken sein Anbau und seine Vermehrung auch der Abholzung natürlicher Wälder mit langsam wachsenderen Baumarten entgegen. Niembäume bilden starke Wurzeln aus und  helfen gegen das Auswaschen von Böden durch starke Regenfälle oder Überflutung (Bodenerosion), sie mildern mit ihrer großen, schönen Baumkrone starke Winde ab, filtern eine Menge Kohlendioxyd aus der Luft und spenden Schatten. Neembäume haben also viele positive Auswirkungen auf ihre Umgebung, vor allem  in heißen, tropischen Regionen und schützen die Bodenvegetation.

Natürlicher "Pflanzenschutz" - mit Neembaum-Öl und -Tee

Die vielseitig verwendbaren Bestandteile des Neembaumes sind eine hervorragende Alternative zu den Giften der chemischen Industrie, die oft unter dem irreführenden Begriff  "Pflanzenschutzmittel" angeboten  werden. Der Neembaum ist natürlich, er belastet die Umwelt nicht - und seine Bestandteile können als Kompost, Dünger oder Viehfutter weiterverwertet werden.

Erhältlich sind bei uns in Deutschland getrockneten Neem-Blätter, aber auch Neem-Öl und andere Neem-Produkte, die aus dem Samen und Blättern des Baumes hergestellt werden. Sehr abzuraten ist übrigens von Neemblatt-Erzeugnissen, die von einigen großen, global agierenden Agrarkonzernen angeboten werden! Kauft am besten keine Produkte von Unternehmen, die neben ihrer sogenannten "Biosparte" auch noch Glyphosathaltige Spritzmittel, Kunstdünger und andere eher schädliche Gartenprodukte produzieren und anbieten!  Am besten macht man sich sein "Niemblatt-Spritzmittel", zum Beispiel gegen Blättläuse im Garten, einfach selber-  und bereitet sich dafür aus Neemblättern einen Tee bzw. Absud selber zu! Ausgaben für teure Fertig-Produkte der Industrie sind eigentlich überflüssig, Ausgaben für Werbe-Marketing, Plastik-Verpackungen und anderen Firlefanz müssen nicht sein!

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