Neembaum

Er gehört ganz sicher zu einem der interessantesten und wichtigsten Bäume der Permakultur: Der Neembaum (auch: Niembaum)! Vor allem in  Indien ist der Neembaum weit verbreitet, er wächst aber auch in Nepal, Burma und anderen Regionen der Welt.  Seine vielseitigen Inhaltsstoffe schützen ihn selbst, aber auch Menschen und Pflanzen gegen Krankheitserreger,  Insekten und Krankheiten. Neben ihrer Anwendung in der kosmetischen Industrie werden die Bestandteile des Baumes auch zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Der Baum ist ein wahres Naturwunder, und wird seit Jahrtausenden vom Menschen genutzt, vor allem auch  in der indischen Medizin (Ayurveda).  Der Neembaum gedeiht auch bei großer Trockenheit. Daher kann er  sogar zur  Rekultivierung von Wüstengebieten eingesetzt werden. Darüber hinaus wächst der Neembaum sehr rasch und produziert eine Menge Bio-Masse (also auch Brennholz). So wirken  sein Anbau und seine Vermehrung auch der Abholzung natürlicher Wälder entgegen. Niembäume helfen gegen das Auswaschen von Böden durch starke Regenfälle oder Überflutung (Bodenerosion), sie mildern mit ihrer großen, schönen  Baumkrone starke Winde ab, filtern eine Menge Kohlendioxyd aus der Luft und spenden Schatten. Dadurch  kühlen sie ihre Umgebung in heißen, tropischen Regionen und schützen die Bodenvegetation. Die Bestandteile des Neembaumes sind eine hervorragende Alternative zu den Giften der chemischen Industrie, die oft unter dem irreführenden Begriff  "Pflanzenschutzmittel" angeboten  werden. Der Neembaum ist natürlich, er belastet die Umwelt nicht - und seine Bestandteile können als Kompost, Dünger oder Viehfutter weiterverwertet werden.

Erhältlich sind bei uns in Deutschland getrockneten Neem-Blätter, aber auch Neem-Öl und andere Neem-Produkte.