Teflonpfanne

Pfannen mit Antihaftbeschichtungen, sogenannte Teflonpfannen stehen immer noch in vielen Haushalen und Restaurant-Küchen. Dabei sind sie umstritten, denn sie stehen im  Verdacht, unter bestimmten Voraussetzungen (z. B. zu starke Erhitzung)  krebserregende Stoffe abzugeben. Auch die Herstellung von Teflon  selbst ist schon schädlich für die Umwelt, denn es besteht aus gefährlichen fluorierten Verbindungen. Teflon ist die vom Chemiekonzern DuPont eingetragene Marke für Polytetrafluorethylen (Kurzzeichen PTFE).

Permakulturtipps.de empfiehlt die gute alte Eisenpfanne!

Good bye, Teflonpfanne?

Während Teflon-Pfannen-Befürworter es toll finden, dass das Essen  nicht so schnell anbrennt, dass der Pfannkuchen nicht anklebt und die Pfanne  schnell und leicht zu reinigen ist, empfehlen Kritiker und erfahrene Permakultur-Köche als Alternative die  gute alte Eisenpfanne: denn sie ist unverwüstlich, hat eine hohe Wärmespeicher-Kapazität und sondert keine giftigen Substanzen ab!

Eine neue  Eisenpfanne muss man vor dem ersten Gebrauch gründlich reinigen und dann "einbrennen", dabei entsteht eine Menge Rauch und Ruß. Daher sollte dieser Vorgang bei weit geöffnetem Fenster oder am besten draußen erfolgen! Gut  geeignet für das Einbrennen einer Eisenpfanne sind übrigens Leinöl und Kartoffelscheiben. Die Kartoffelscheiben werden in dem Öl etwa 20 bis 30  Minuten lang kräftig  gebraten, bis der Pfannenboden mit einer dunklen Schicht bedeckt ist; diese fungiert später als natürliche "Haftbeschichtung" der Eisenpfanne. Die natürliche Beschichtung wird mit Gebrauch immer besser und darf nicht weggekratzt oder abgeputzt werden. Eisenpfannen reinigt man am besten trocken, mit etwas Öl und Salz. Eisenpfannen bitte  nie in die Spülmaschine stellen und auch nicht mit Spülmittel reinigen!

 

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