Kugeldisteln – später Blütenzauber für Insekten

Spätblühende Pflanzen gehören in jeden Permakulturgarten, denn sie sind für viele Insekten, wie  zum Beispiel Hummeln, Bienen und Schmetterlinge eine wertvolle Nahrungsquelle in der späten Jahreszeit. Besonders schön anzusehen ist die sogenannten Kugeldistel (Echinops), von der es über 100 Sorten gibt. Viele Arten der Kugeldistel sind zweijährig, das heisst man braucht etwas Geduld, bis sie blühen. Hat sich die Kugeldistel an einem Standort etabliert, so kann man nach einigen Jahren ihre Wurzel teilen und sie so vermehren (am besten im Frühjahr). Besonders schön wachsen Kugeldisteln an einem sonnigen Standort im Natur- bzw. Permakulturgarten. Die runden, igelartig wirkenden Disteln sehen auch wunderbar aus, wenn in ihrer Nähe andere blühende Pflanzen wie etwa Salbei, Beinwell oder Schafgarbe stehen. Kugeldisteln schmecken den Schnecken anscheinend nicht besonders gut, – sie sind also eine gute Alternative für alle, die sich an blühenden Pflanzen und möglichst vielen anderen Gartenbewohnern, wie etwa Fröschen, Igeln oder dem Zipzalp erfreuen möchten,  und für die schädliche Gifte wie zum Beispiel  Schneckenkorn daher absolut nichts im Garten verloren haben. Eine wunderbare, spätblühende Pflanze , die auch gut in den  Permakulturgarten passt,  ist übrigens die fette Henne oder Fetthenne (sedum), die auch gut in Kübeln bzw. Töpfen gedeiht. Fette Henne ist etwas frostempfindlich und sollte daher am besten etwas  wind- und kältegeschützt überwintern. In diesem Sinne: Hummel, Hummel!

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